Schwangerschaftsdiabetes birgt gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind, insbesondere ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten. Eine aktuelle Studie aus China zeigt, dass regelmäßige Bewegung während der Schwangerschaft nicht nur den Blutzucker stabilisiert, sondern auch das Risiko einer zu frühen Geburt deutlich reduzieren kann.
Das Forscherteam untersuchte 1.427 Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes, die zwei Wochen lang einen Aktivitätstracker trugen. Die Ergebnisse waren eindeutig: Bereits eine Steigerung der moderaten bis intensiven körperlichen Aktivität um 30 Minuten täglich senkte das Risiko für eine Frühgeburt um
36 %. Frühgeburten wurden dabei als Geburten vor der 37. Schwangerschaftswoche definiert.
Interessanterweise spielte es keine Rolle, ob die 30 Minuten Aktivität täglich, nur am Wochenende oder unregelmäßig stattfanden – entscheidend war allein das Erreichen dieser Gesamtzeit. Mehr Bewegung war ebenfalls vorteilhaft, allerdings nur bis zu einer Dauer von 75 Minuten täglich. Danach stagnierte der positive Effekt.
Zu den Hauptursachen für Schwangerschaftsdiabetes zählen Übergewicht und genetische Vorbelastungen. Eine aktive Lebensweise kann helfen, den Blutzucker stabil zu halten und dadurch Risiken für Mutter und Kind zu verringern. Bewegung ist also eine einfache und effektive Möglichkeit, um den Gefahren von Schwangerschaftsdiabetes entgegenzuwirken und Frühgeburten vorzubeugen. Schon moderate körperliche Aktivität kann einen erheblichen Unterschied machen!
Gou, W. et al.
Physical Activity During Pregnancy and Preterm Birth Among Women With Gestational Diabetes
JAMA Netw. Open
12/2024
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